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Notfallseelsorger des Caritasverbandes mit Annen-Medaille geehrt

Seine Dankbarkeit für ein glückliches Leben und eine gesunde Familie weitergeben - das ist der Grund, warum sich Karlpeter Neubert vor 13 Jahren mit Eintritt ins Rentenalter für eine ehrenamtliche Tätigkeit entschloss. Seitdem engagiert er sich als Notfallseelsorger im Caritasverband. Seine Aufgabe: Menschen Trost, seelischen Beistand und eine starke Schulter bieten, die plötzlich einen geliebten Angehörigen verloren haben. Sei es durch einen Unfall oder Suizid - der 75-Jährige betreut Hinterbliebene bereits während oder unmittelbar nach Überbringung einer Todesnachricht als "Erste Hilfe für die Seele".

Wie seine 13 ebenfalls ehrenamtlich tätigen Kollegen in der Notfallseelsorge arbeitet Neubert zweimal im Monat im 24-Stunden-Bereitschaftsdienst. Mittlerweile kann er auf 4500 Stunden Bereitschaft zurückblicken, 200 Personen in knapp 80 Einsätzen hat er betreut. Für sein herausragendes Engagement wurde der Chemnitzer Anfang Oktober in Dresden mit der Annen-Medaille von Sozialministerin Barbara Klepsch ausgezeichnet. Die Medaille wird seit 1995 von der Staatsregierung gestiftet, zum Andenken an die wohltätige Kurfürstin Anna von Sachsen.

Wir danken Karlpeter Neubert für sein bisheriges Engagement im Caritasverband und beglückwünschen ihn zu dieser ganz besonderen Auszeichnung.