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Mitgefühl statt Hass & Gewalt

Nach der tödlichen Attacke in der Chemnitzer Innenstadt und den nachfolgenden Geschehnissen, können auch wir Wohlfahrtsverbände nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen. "Wir sprechen gemeinsam den Angehörigen und Freunden des getöteten Chemnitzers unser Beileid aus und wünschen ihnen die nötige Kraft zur Bewältigung dieses Schicksalsschlages", sagt Liga-Sprecherin Sabine Geck. "Mit Erschrecken haben wir die anschließenden Ereignisse verfolgt und positionieren uns nachdrücklich gegen die Instrumentalisierung des Tötungsdeliktes für rechte und populistische Zwecke".

Mit Blick auf die Werte die wir vertreten und vor dem Hintergrund unserer Geschichte verfolgen wir schon seit längerem mit Sorge die aufgeheizte und polarisierte Stimmung und das Auseinanderdriften der Gesellschaft:

  • Wir verurteilen die wahllosen, brutalen Übergriffe durch radikalisierte Demonstranten auf unbeteiligte, unschuldige Menschen.
  • Wir mahnen zu Respekt und Friedfertigkeit.
  • Wir warnen vor Pauschalisierungen und Stigmatisierungen, die eine weitere Spaltung und nicht hinnehmbare Anfeindungen begünstigen.
  • Wir fordern einen Dialog, der nicht von Aggressivität und Hass geprägt ist.
  • Wir setzen uns für eine tolerante, friedfertige, offene und soziale Gesellschaft ein und möchten durch unsere vielfältigen Angebote dazu beitragen.