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Begegnungstag für Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler in Chemnitz

Auch dieses Jahr luden die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland unsere Besucher zum Begegnungstag für Aussiedler ein.
Der Begegnungstag für Aussiedler, der seit 1996 jährlich im September an wechselnden Orten veranstaltet wird, fand in diesem Jahr in Chemnitz statt und stand unter dem Motto "Suche Frieden". Der Caritasverband für Chemnitz und Umgebung e.V. war in die Vorbereitungen eingebunden und organisierte den Markt der Möglichkeiten mit, auf dem sich verschiedene Vereine mit ihrer Arbeit präsentieren konnten, natürlich war er auch mit einem eigenen Infostand dabei.
Der Aussiedlertag ermöglicht einen persönlichen Austausch unter den Spätaussiedlern und hat auch den Chemnitzern eine große kulturelle Vielfalt gezeigt. Bei kurzen Stadtführungen konnten die Besucher ein kleines Stück Chemnitz kennenlernen.
Der Tag wurde vielfältig gestaltet. Er begann mit einem zweisprachigen Gottesdienst in der St. Petrikirche am Theaterplatz. Danach wurde er auf dem Markt vor dem Rathaus mit dem bunten Bühnenprogramm fortgesetzt. Vereine und Gruppen aus Teilen der gesamten Bundesrepublik zeigten ihr Können, es wurde gesungen und getanzt, nicht nur auf der Bühne.
Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, man konnte verschiedene Speisen probieren. Die traditionellen Süßigkeiten sind auch bei den Einheimischen beliebt.
Ein gemeinsames Gebet in der Jakobikirche am Rathaus sollte an das wichtige Motto des Tages "Suche Frieden" anknüpfen.
Auch die Abschlussveranstaltung auf dem Marktplatz wurde sehr emotional gestaltet. 
Insgesamt war der Aussiedlertag sehr gut organisiert und für die Teilnehmer und Besucher ein stimmungsvolles und erlebnisreiches Fest.

Lena Lepichina und Marion Kinik